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Aufschlagsfaktoren

Für die Ermittlung der tatsächlichen Kosten der Mitarbeiterstunde werden Aufschlagsfaktoren auf den Bruttostundensatz benötigt. Sie können in untermStrich bis zu neun Faktoren definieren.

Folgende Eingaben sind erforderlich:

  • Name: hier wird die Kurzbezeichnung für den Aufschlagsfaktor angegeben, wie er in den Dialogen erscheinen soll.
  • Bemerkung: der Aufschlagsfaktor kann mit einem kurzen Text näher beschrieben werden.

Beenden Sie die Eingabe der Definitionen durch einen Klick auf die :save: Schaltfläche.

In den meisten Fällen reichen folgende vier Aufschlagsfaktoren:

  • Soziallasten: Arbeitgeberanteile an der Sozialversicherung, Unfallversicherung . . .
  • Sachkosten: Miete, EDV, Bürobedarf …
  • GK-Anteil (Gemeinkostenanteil): z.B: Urlaub, Krankenstand, alle unproduktiven Projekte
  • Wagnis und Gewinn: Wagnis und erwarteter Gewinn

:help: Die exakten Werte für die Aufschlagsfaktoren klären Sie am Besten mit Ihrem Steuerberater. Es hat wenig Sinn, geringfügige Ausgaben wie Papier, Bleistifte etc. bei den Kosten einzutragen, da die Auswirkungen auf den Trend der Projektkosten verschwindend ist. Der Eingabeaufwand würde aber erhöht werden, ohne eine wesentlich bessere Genauigkeit der Auswertungsergebnisse zu erreichen.

Sie müssen für jeden Faktor überlegen, wie dieser in den Auswertungen berücksichtigt werden soll. Zwei Parameter sind dafür vorgesehen: 

  • Bei Arbeitskosten berücksichtigen - dieser Parameter steuert die Berücksichtigung des Aufschlagsfaktors in den PeP-7-Kennzahlen.
  • In Managementauswertung nicht berücksichtigen - damit schließen Sie diesen Faktor bei den Berechnungen in den Auswertungen ((Projektübersicht, PeP-7-Kennzahlen, Kennzahlendiagramm und Erfolgsauswertungen) aus, um zu verhindern, dass z.B. Unproduktivität doppelt eingerechnet wird, wenn Sie alle Projekte auswerten.
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